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Nach vorne, da gehören die auch hin

Mit gutem Grund ist hierorts diesmal nicht vom Schriftsteller Jürgen Lagger die Rede, sondern von dem Erfolg, welchen er vor kurzem gemeinsam mit seinem Partner Stefan Buchberger als "Luftschacht"-Verleger erzielen konnte.

Das bei Luftschacht in diesem Jahr erschienene Buch
Der Pfau von Sylvia Geist wurde nämlich vom Deutschlandfunk in der Sendung Büchermarkt (vom 16. Dezember 2008) zu den drei "besten deutschsprachigen Debüts des Jahres 2008" gezählt.

Der Verlag konnte sich bei der Bewertung durch die Redaktion des Deutschlandfunks neben so renommierten und großen deutschen Verlagen wie S. Fischer, der mit Maria Cecilia Barbettas Buch "Änderungsschneiderei Los Milagros" vertreten ist, und Kiepenheuer&Witsch - mit Alina Bronskys Roman "Scherbenpark" - behaupten. Der Luftschacht Verlag gilt schon seit einiger Zeit als der "Wiener Shootingstar unter den Buchmachern" (Die Presse, 18. März 2006) und konnte diesem Ruf einmal mehr gerecht werden.

Dass auch mit der Prosa-Autorin Sylvia Geist zu rechnen sein wird, weiß man (spätestens) seit dem Jahr 1999, als Sylvia Geist - damals
Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses - einen Prosatext im Klagenfurter Musil-Haus gelesen hat.

Bisher ist sie ja vor allem Lyrikerin, "
Lanzenbrecherin für die Poesie", (so Geists Dichterkollege Arne Rautenberg) hervorgetreten. Und auch als solche war Sylvia Geist schon im Musil-Haus zu Gast. davon zeugt nicht zuletzt ein bibliophiler Sonderdruck (musilmuseum-literatour-druckwerk Nr. 1), der vom Verein Druckwerk Dornbirn in Handarbeit hergestellt worden ist.

Als Lyrikerin war Sylvia Geist bisher auch sehr erfolgreich. Im Jahr 2002 hat sie den
Lyrikpreis Meran gewonnen. Und heuer sie wurde mit der - mit 5.000 EURO dotierten - Ehrengabe für Lyrik der Deutschen Schillerstiftung ausgezeichnet.   

Man kann gar nicht mehr tun, als den Literaturkritiker Anton Thuswaldner zu zitieren, der über das vorliegende Prosadebüt gemeint hat, dass sich Sylvia Geist nun "auch als Erzählerin deutlich nach vorne gedrängt" habe. Und: "Da gehört sie auch hin." So ist es.


22.12.08 10:12

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