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Nach Berührung entgleist

"Der Autor wirkt wie ein vom Glauben abgefallener Priester. Ihm bleibt die Kraft seiner Sprachbilder, eine makabre Welt zu bannen", notierte Charlotte Martin im "Darmstädter Echo" (vom 4. März 2008) über eine Lesung des Schriftstellers Gert Jonke in der Darmstädter Stadtkirche. Jonke erscheint da als "dunkler Poet": "Was er berührt, wird entgleisen und muss neu erschaffen werden."

Zu Gast war der "dunkle Poet" bei einer Lyrischen Matinée in der Reihe "Europäische Nachbarn - Passion Österreich".

Gleichzeitig ist dort noch bis zum 19. März 2008 eine der (meiner Ansicht nach stets) gleichzeitig stillen und spektakulären Installationen der österreichischen Künstlerin Angelika Kaufmann zu sehen. Kaufmann hat den gotischen Chorbogen der Darmstädter Stadtkirche mit einer ca. 100 Quadratmeter großen Papierarbeit "verhängt". Ihre "Requiem" betitelte Installation, die an die alte Tradition des Fastentuches anknüpft, nimmt Bezug auf das "Requiem für Ernst Jandl" der Schriftstellerin Friederike Mayröcker.     

 

12.3.08 12:07

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